
Leopold Wilhelm - Der jüngste Sohn Kaiser Ferdinands II. wurde am 5. Januar 1614 in Wiener Neustadt geboren. Wie es in den Adelshäuser oft vorkam, sollte Leopold Wilhelm eine klerikale Laufbahn einschlagen. So stand er dem Deutschen Orden vor und war zudem Bischof von Magdeburg, Halberstadt, Passau, Olmütz, Strassburg und Breslau. Das Hauptamt in seine Leben war jedoch dasjenige des Feldherrn, und als solchen verzeichnete er auch Erfolge, von denen der erwähnenswerteste die Verdrängung der Schweden aus Böhmen im Jahre 1640 ist. Um 1645 stand er zudem ebenfalls den Schweden in der heutigen Brigittenau gegenüber und konnte durch sein Geschick verhindern, dass diese die Stadt Wien angriffen. Als Statthalter der spanischen Niederlande erreichte er 1648 den Frieden mit den unabhängigen Niederlanden. Aber nicht die politischen Fakten zeichneten Leopold Wilhelm aus, sondern sein grosses Engagement in der Welt der Kunst. Er besass eine bedeutende Sammlung an Gemälden niederländischer und Italienischer Meister. Durch Vererbung blieb die Sammlung in Habsburgische Besitz und ist heute Teil des Kunsthistorischen Museums in Wien. Erzherzog Leopold Wilhelm starb an 20. November 1662 in Wien.
Ferdinand IV. - Am 8. September 1633 wurde Ferdinand als erster Sohn von Kaiser Ferdinand II und Maria Anna von Spanien in Wien geboren und war von Anfang an als Thronfolger bestimmt, weshalb er bereits im Kindsalter von seinem Vater in dessen Regierungsgeschäfte mit einbezogen wurde. Im Alter von 13 Jahren wurde er zum König von Böhmen gewählt. Sieben Jahre später, am 31. Mai 1653, wurde er in Augsburg zum römisch-deutschen König gewählt und am 18. Juni selben Jahres in Regensburg durch Philipp Schönborn, Kurfürst und Erzbischof von Mainz, gekrönt. Doch im Folgejahr erkrankte Ferdinand IV. schwer an Pocken, denen er am 9. Juli 1654 in Wien erlag. Sein früher Tod war für seinen ihn liebenden Vater besonders erschütternd. Die Frage um die Thronfolge stürzte das gesamte Reich in eine gefährliche Krise, bis der Entscheid fiel, den zweiten Sohn leopold I. zum Nachfolger zu bestimmen. Ferdinand IV. war der erste, dessen Herz in der Loretokapelle in der Wiener Augustinekirche bestattet wurde. Dies geschah auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin, da er die heilige Madonna von Loreto besonders verehrte. Diese Herzbestattung wurde zur Tradition der Habsburger.


Leopold I. - Leopold wurde am 9. Juni 1640 in Wien geboren. Sein Vater Ferdinand III. sah für ihn eine geistliche Laufbahn vor, aber als sein älterer Bruder Ferdinand IV. . unerwartet verstorben war, wurde Leopold sein unmittelbarer Nachfolger und bestieg 1657 den Thron als römisch-deutscher König und König von Ungarn. Im Folgejahr wurde Leopold trotz hinterhältiger Machenschaften und Intrigen Frankreichs zum Kaiser gekrönt. Da dies alles sehr schnell und unerwartet vor sich ging und Leopold daher politisch noch unerfahren war, liess er die Staatsgeschäfte von seinen beiden vertrauten Beratern Fürst Auersperg und Lobkowitz verrichten. Dies wurde bis 1680 so gehandhabt, bis Leopold die Staatsgeschäfte selber übernahm. Trotz Kriegen gegen den französischen Staat schaffte Leopold es nicht, diesen am Vordringen bis zum Rhein zu hindern. Um 1700 starb mit Karl II der letzte Habsburger der spanischen Linie, und Leopold versuchte, seinen jüngeren Sohn Karl als Begründer einer neuen spanischen Linie einzusetzen, was aufgrund der konkurrierenden Ansprüche der Bourbonen den spanischen Erbfolgekrieg auslöste, welchen Leopold I. nicht überlebte. Leopolds Gesinnung für den Zentralismus löste in Ungarn Unruhen aus. Zudem war er - wie auch seine Frau Eleonore Magdalena a - konservativer Katholik, weshalb er in den Jahren 1670 und 71 die Juden vertreiben liess. Unter Leopold I. erfuhr die Stadt Wien eine umfangreiche barocke Umgestaltung, welche auch die Erbauung von Schloss Schönbrunn und den leopoldinischen Trakt der Hofburg umfasste. Leopold I. war ein wissenschaftlich interessierter Mann, sprachbegabt, historisch und literarisch interessiert und gründete mitunter die Universitäten von Innsbruck und Breslau. Zudem war er musikalisch sehr gewandt, komponierte fleissig und hinterliess rund 230 Werke. Er war jedoch willensschwach und ausserordentlich hässlich mit einer besonders ausgeprägten Habsburgerlippe. Auf Bildnissen wird er idealisiert dargestellt. Leopold I. starb am 5. Mai 1705 in Wien.
Leopold I. - Léopold est né le 9 juin 1640 à Vienne. Son père Ferdinand III. Le considérait comme une carrière spirituelle auparavant, mais lorsque son frère aîné Ferdinand IV mourut subitement, Léopold devint son successeur immédiat et monta sur le trône en 1657 en tant que roi de l'Allemagne romaine et roi de Hongrie. L'année suivante, Léopold est couronné empereur malgré les machinations sournoises et les intrigues de la France. Comme tout cela s'est passé très rapidement et de manière inattendue et que Léopold était donc toujours inexpérimenté sur le plan politique, il a laissé s'exécuter les affaires de ses deux conseillers de confiance, le prince Auersperg et Lobkowitz. Cela se fit jusqu'en 1680, jusqu'à ce que Léopold se charge lui-même des affaires de l'État. En dépit des guerres contre l'Etat français, Léopold ne parvint pas à l'empêcher d'atteindre le Rhin. Aux environs de 1700 mourut avec Charles II, le dernier Habsbourg de la lignée espagnole, et Léopold tenta d'utiliser son fils cadet, Karl, comme fondateur d'une nouvelle lignée espagnole. Le sentiment de Léopold pour le centralisme a provoqué des troubles en Hongrie. En outre, il était - ainsi que son épouse Éléonore Magdalena - catholique conservatrice. C'est pourquoi, dans les années 1670 et 71, il fit expulser les Juifs. Sous le règne de Léopold Ier, la ville de Vienne connut une importante transformation baroque, qui comprenait également la construction du palais de Schönbrunn et de l'aile Léopold de la Hofburg. Léopold Ier était un homme scientifiquement intéressé, doué pour la langue, historiquement et littéralement intéressé. Il a parfois fondé les universités d'Innsbruck et de Wroclaw. En outre, il était très habile musicalement, composé avec diligence et laissé environ 230 œuvres. Il était cependant timide et extrêmement laid avec une lèvre de Habsbourg particulièrement prononcée. Sur les portraits, il est représenté idéalisé. Léopold I est décédé le 5 mai 1705 à Vienne.

Eleonore Magdalena - Eleonore Magdalene Therese wurde am 6. Januar 1655 als Tochter des Kurfürsten Philipp von der Pfalz und Elisabeth Amalie von Hessen-Darmstadt in Düsseldorf geboren. Die Eltern waren strenggläubige Katholiken und erzogen ihre Tochter entsprechend. Diese Erziehung schlug bei der jungen Eleonore voll an, und bald hatte sie den Wunsch, sich fromm in ein Leben hinter Klostermauern zurückzuziehen. Nachdem aber Claudia Felicitas, die zweite Ehefrau Kaiser Leopolds I., im Jahre 1676 mit erst 23 Jahren gestorben war, hielt der Habsburger um Eleonores Hand an. Nur widerwillig sagte sie zu, nachdem Leopold und ihre Eltern sie schliesslich zur Heirat überredet hatten. Es schien jedoch die richtige Entscheidung zu sein, denn Leopold liebte seine dritte Ehefrau aufrichtig. Sie gebar ihm zehn Kinder. Am Wiener Hof führte die Kaiserin ihr religiöses Leben an der Seite ihres ebenfalls sehr gläubigen Mannes weiter. Sie kümmerte sich aufopfernd um die Erziehung der Kinder und interessierte sich gleichzeitig für die Regierungsgeschäfte ihres Mannes. Mit ihrem Interesse hatte die intelligente und gebildete Kaiserin grossen Einfluss auf das höfische Leben und die Politik. Sie soll zeitweilig das Sekretariat für ihren Mann übernommen haben. Eleonore hatte einen sehr guten Draht zur engeren Verwandtschaft, was zu einer gewissen Harmonie am Hof führte, was sonst nicht immer selbstverständlich war. Nach dem Tod Leopolds blieb Eleonore der Mittelpunkt des Wiener Hofes und schaute ihrem Sohn, Kaiser Joseph I., stets auf die Hände bei der Ausübung seiner Herrschaft. Nachdem Joseph im Alter von nur 33 Jahren den Blattern erlegen war, übernahm Eleonore die Interimsregentschaft im Kaiserreich, denn der offizielle Thronfolger Karl VI. befand sich in Spanien, um dort das Erbe der spanischen Habsburger anzutreten. Nun musste dieser nach Wien zurückkehren und dort die Thronfolge antreten. Danach trat Eleonore in den Hintergrund und widmete sich hauptsächlich der Pflege von Armen und Kranken. Während einer Beichte ereilte sie ein Schlaganfall. Wenige Wochen später am 19. Januar 1720, verstarb die Kaiserinwitwe Eleonore Magdalena. Auf eigenen Wunsch wurde sie in einer schlichten Nonnentracht der Servitinnen beigesetzt.
Eléonore Magdalena - Éléonore Madeleine Thérèse est née le 6 janvier 1655 en tant que fille de l'électeur Philipp du Palatinat et d'Elisabeth Amalie de Hesse-Darmstadt à Düsseldorf. Les parents étaient de fervents catholiques et éduquaient leur fille en conséquence. Cette éducation devint pleinement populaire auprès de la jeune Eleanor et elle souhaita bientôt se retirer pieusement pour une vie derrière les murs du monastère. Mais après la mort de Claudia Felicitas, la deuxième épouse de l'empereur Léopold Ier, en 1676, à l'âge de 23 ans seulement, les Habsbourg s'arrêtèrent pour prendre la main d'Éléonore. Elle accepta seulement à contrecœur, après que Léopold et ses parents eurent fini par la convaincre de se marier. Cependant, cela semblait la bonne décision, car Léopold aimait vraiment sa troisième femme. Elle a donné naissance à dix enfants. À la cour de Vienne, l'impératrice continua de mener sa vie religieuse aux côtés de son mari également dévot. Elle s'est dévouée à l'éducation des enfants et s'est en même temps intéressée aux affaires de son mari. Avec son intérêt, l'impératrice intelligente et éduquée avait une grande influence sur la vie de la cour et la politique. Elle aurait temporairement assuré le secrétariat de son mari. Éléonore avait un très bon lien avec la relation étroite, ce qui a conduit à une certaine harmonie dans la cour, ce qui n’était pas toujours évident. Après la mort de Léopold, Éléonore resta le centre de la cour viennoise et regarda toujours son fils, l'empereur Joseph Ier, dans l'exercice de son règne. Après que Joseph eut fui à l'âge de 33 ans à peine, Éléonore prit la direction par intérim de l'empire, en tant que héritier officiel du trône, Charles VI. était en Espagne pour réclamer l'héritage des Habsbourg espagnols. Maintenant, il devait rentrer à Vienne et y monter le trône. Ensuite, Eleanor a pris le siège et s’est consacrée principalement au soin des pauvres et des malades. Au cours d'une confession, elle a été victime d'un accident vasculaire cérébral. Quelques semaines plus tard, le 19 janvier 1720, l’impératrice douairière Eleonore Magdalena est décédée. À sa propre demande, elle a été enterrée dans l'habit habituel de la religieuse, Servitinnen.

Maria Elisabeth - Als um 1679 in Wien die Pest wütete, war Kaiser Leopold I. mit seiner dritten Frau Eleonore von Pfalz-Neuburg nach Linz geflohen. Dort wurde am 13. Dezember 1680 Erzherzogin Maria Elisabeth geboren. Als die zweite Türkenbelagerung zuende war, wuchs die Kaisertochter ab 1683 am Wiener Hof umgeben von barocker Pracht auf. Sie wurde sorgfältig erzogen und erhielt Unterricht in Französisch, Italienisch und Latein. Sie studierte später den Stammbaum ihrer Ahnen und verfasste mit 19 Jahren eine Geschichte des Hauses Habsburg. Im Jahre 1725 wurde Maria Elisabeth von ihrem Bruder Karl VI. für das Statthalteramt der österreichischen Niederlande auserwählt. Maria Elisabeth lebte sich in dem Land an der Nordsee sehr gut ein und verfügte über hohe Kompetenzen, welche jedoch nicht genau erforscht sind. Sie hatte die Befugnis, Bischöfe und Äbte zu ernennen, wenn auch nach Absprache mit dem Wiener Hof. Ihr wurde ein hohes Gehalt gewährt, was es ihr ermöglichte, feudal zu residieren. Sie trat als grosszügige Mäzenin auf, insbesondere im Bereich der Musik. Maria Elisabeths Politik wurde vom Wiener Hof nicht immer goutiert. Dafür war sie bei den Niederländern hoch angesehen und beliebt. 1741 starb die Statthalterin auf Schloss Mariemont in der Nähe von Charleroi. Ihre sterblichen Überreste wurden in der Kathedrale von Brüssel beigesetzt, um 1749 jedoch in die Wiener Kapuzinergruft überführt.
Maria Elisabeth - Lorsque la peste sévit autour de Vienne en 1679, l'empereur Léopold Ier s'était réfugié à Linz avec sa troisième épouse, Éléonore von Pfalz-Neuburg. Est née le 13 décembre 1680 l'archiduchesse Maria Elisabeth. À la fin du deuxième siège des Turcs, la fille de l'empereur grandit en 1683 à la cour de Vienne, entourée d'une splendeur baroque. Elle a été soigneusement éduquée et a reçu des cours de français, d’italien et de latin. Elle a ensuite étudié l'arbre généalogique de ses ancêtres et a écrit à l'âge de 19 ans une histoire de la maison de Habsbourg. En 1725, Maria Elisabeth résidait avec son frère Karl VI. Élu au poste de gouverneur des Pays-Bas autrichiens. Maria Elisabeth connaissait très bien le pays de la mer du Nord et possédait un niveau de compétence élevé, qui n’a cependant pas fait l’objet d’une recherche approfondie. Elle avait le pouvoir de nommer des évêques et des abbés, mais en consultation avec la Cour de Vienne. Un salaire élevé lui a été accordé, ce qui lui a permis de résider de manière féodale. Elle est apparue comme une généreuse protectrice, surtout dans le domaine de la musique. La politique de Maria Elisabeth n'a pas toujours été appréciée par la cour viennoise. Mais elle était très appréciée et aimée par les Hollandais. En 1741, la gouvernante mourut au château de Mariemont, près de Charleroi. Les restes mortels ont été enterrés dans la cathédrale de Bruxelles, mais en 1749, ils ont été transférés dans la crypte des capucins de Vienne.

Joseph I. - Geboren wurde Joseph am 26. Juli 1678 in Wien. Der älteste Sohn und Thronfolger Leopolds I. war ab 1687 ungarischer und ab 1690 römisch-deutscher König. Um 1705 wurde er zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gekrönt. Mit seiner Gemahlin Amalia Wilhelmine von Braunschweig-Lüneburg hatte er zwei Töchter und einen Sohn, welcher jedoch noch im ersten Lebensjahr an den Folgen eines Wasserkopfes starb. Joseph I. führte den spanischen Erbfolgekrieg weiter und war dabei mit Hilfe von Prinz Eugen erfolgreich. Im Jahre 1707 wurde Joseph I. von den Ungarischen Kuruzzen als König abgesetzt, jedoch nur formell. Er war zwar strenger Katholik, war aber gegenüber dem protestantischen Glauben sehr tolerant. Er interessierte sich für Kunst und Literatur, war sehr musikalisch und komponierte. Am 17. April 1711 verstarb Joseph I. unerwartet in Wien an einer Pockenerkrankung, worauf sein jüngerer Bruder Karl VI. den Kaisertitel erbte, was eine spanische Erbfolge ausschloss. Josephs Tochter Maria Amalia heiratete Karl Albert von Bayern, und Maria Josepha vermählte sich mit Friedrich August von Sachsen. Durch diese Eheschliessungen gingen Ansprüche der Länder Sachsen und Bayern hervor, was zum Österreichischen Erbfolgekrieg führte.

Maria Antonia - La première épouse de l'empereur Léopold Ier, Margarita Teresa d'Espagne, a subi deux fausses couches au cours de ses six années de mariage. En outre, elle a donné naissance à quatre enfants, dont Maria Antonia (également Margarita Antonia) était la seule à avoir atteint l'âge adulte. Ces pertes ont probablement touché la nièce de Margarita Teresa Leopold et c'était presque de l'inceste. Maria Antonia est née en 1669 et a été fiancée à l'âge de sept ans à son propre oncle Charles II. Cependant, il est mort à un jeune âge. Son mariage avec l'électeur Max II Emanuel de Bavière en 1685 n'avait qu'un but politique, car en tant que petite-fille de Philippe IV d'Espagne, Maria Antonia avait des droits de succession en Espagne. Bien que Max ait dû renoncer au mariage, mais quand on a su que Charles II d'Espagne ne pouvait pas engendrer d'enfants, les revendications ont repris. Inutile de dire que le mariage de Maria Antonia n'était pas très heureux. Néanmoins, elle tomba enceinte et donna naissance à un fils, le prince Joseph Ferdinand, à Vienne en 1692, après que son mari eut été nommé gouverneur général des Pays-Bas espagnols à Bruxelles. Là, elle se retira de frustration après que son mari eut d'innombrables histoires d'amour. Deux mois après la naissance, Maria Antonia a succombé aux conséquences d'une grave fièvre infantile. Peu de temps avant sa mort, elle a déshérité son mari. Son fils est décédé en 1699 à l'âge de sept ans.

Franz I. Stephan - Franz Stephan wurde am 8. Dezember in Nancy als Sohn des Herzogs von Lothringen und dessen Ehefrau Elisabeth Charlotte von Orléans geboren. Sein Urgrossvater war Kaiser Ferdinand III., und somit hat Franz Stephan habsburgische Vorfahren. Mit 15 Jahren kam er an den Hof von Karl VI, welcher ihn wie einen Sohn behandelte und erzog. Als Franz Stephans Bruder Klemens plötzlich starb, sah Karl VI. ihn als Ehemann seiner Tochter Maria Theresia vor. Nach dem Tod seines Vaters wurde Franz Stephan 1729 Herzog von Lothringen. Auf drängen seines Schwiegervaters hin verzichtete Franz Stephan im Jahre 1735 auf Lothringen und erhielt dafür das Herzogtum Toskana. Am 12. Februar 1736 wurde Franz Stephan mit Maria Theresia vermählt, mit der er 16 Kinder hatte. Es war nicht nur eine taktische Heirat, wie es in der habsburgischen Heiratspolitik die Regel war, sondern Franz Stephan und Maria Theresia liebten sich aufrichtig und waren zeitlebens ein glückliches Paar. Nach dem Tod Karls VI. wurde Maria Theresia seine rechtmässige Nachfolgerin, was aufgrund der pragmatischen Sanktion Karls möglich war. Kurfürst Karl Albrecht von Bayern bestand auf dem Testament Ferdinands I., welcher die Einsetzung des Hauses Wittelsbach als österreichische Erbfolger vorsah im Falle eines Aussterbens des habsburgischen Mannesstammes. Er wurde 1742 als Kaiser Karl VII. gekrönt, hielt das Amt aber nur drei Jahre inne, da er 1745 unerwartet starb. Sein Sohn Maximilian Joseph erklärte sich bereit, den Kaisertitel Franz Stephan zu überlassen, welcher am 4. Oktober 1745 in Frankfurt gekrönt wurde. Die politischen Aufgaben liess er jedoch seine Frau Maria Theresia verrichten, welche diese mit höchstem Geschick erledigte. Er selber betätigte sich auf der naturwissenschaftlichen Ebene und begründete die Erste Wiener Schule der Medizin. Auch der Tiergarten Schönbrunns und bedeutende Mineraliensammlungen sind sein Verdienst. Finanzielles Geschick ermöglichte ihm, ein riesiges Geldvermögen anzuhäufen, welches seinem Nachfolger die Sanierung des österreichischen Staates ermöglichen wird. Franz I. Stephan war bei der Bevölkerung sehr beliebt aufgrund seiner Herzlichkeit und Unkompliziertheit. Bei den Hochzeitsfeierlichkeiten seines Sohnes Leopold II. am 18. August 1765 in Innsbruck erlitt er einen akuten Schlaganfall und verstarb vor Ort. Er hinterliess ein bestürztes Volk und eine tief und aufrichtig trauernde Witwe.
Franz I. Stephan - Franz Stephan est né le 8 décembre à Nancy, fils du duc de Lorraine et de son épouse Elisabeth Charlotte d'Orléans. Son arrière-grand-père était l'empereur Ferdinand III, et Franz Stephan a donc des ancêtres des Habsbourg. À l'âge de quinze ans, il vint à la cour de Charles VI, qui le traita et l'éduqua comme un fils. Lorsque le frère de Franz Stephan, Klemens, meurt subitement, Charles VI. le mari de sa fille Marie-Thérèse. Après la mort de son père Franz Stephan 1729 Duc de Lorraine. À la demande de son beau-père, Franz Stephan renonce à la Lorraine en 1735 et reçoit le duché de Toscane. Le 12 février 1736, Franz Stephan se marie à Marie-Thérèse, avec qui il aura 16 enfants. Ce n'était pas seulement un mariage tactique, comme c'était la règle dans la politique de mariage de Habsbourg, mais Franz Stephan et Marie-Thérèse s'aimaient sincèrement et vivaient une vie heureuse. Après la mort de Charles VI. Marie-Thérèse devint son successeur légitime, ce qui fut possible grâce à la sanction pragmatique de Charles. L'électeur Karl Albrecht de Bavière a insisté sur la volonté de Ferdinand I, qui a prévu la création de la maison Wittelsbach comme successeur autrichien en cas d'extinction de la lignée masculine des Habsbourg. Il est couronné empereur Charles VII en 1742, mais son mandat ne dure que trois ans, puisqu'il meurt subitement en 1745. Son fils Maximilian Joseph accepta de laisser le titre de l'empereur à Franz Stephan, qui fut couronné le 4 octobre 1745 à Francfort. Les tâches politiques, cependant, il a eu son épouse Maria Theresa effectuer, ce qui les a fait avec la plus haute compétence. Lui-même a travaillé sur le plan scientifique et a fondé la première école viennoise de médecine. Le Tiergarten Schönbrunn et d'importantes collections de minéraux constituent son mérite. Ses compétences financières lui ont permis d’accumuler une énorme fortune financière, ce qui permettra à son successeur de réhabiliter l’État autrichien. Franz I. Stephan était très populaire parmi la population en raison de sa chaleur et de sa simplicité. Lors des cérémonies de mariage de son fils Léopold II, le 18 août 1765 à Innsbruck, il subit un grave accident vasculaire cérébral et mourut sur place. Il a laissé derrière lui un peuple déconcerté et une veuve profondément et sincèrement en deuil.